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Suzukis Allrad-Ikone im ganz neuen Design

 Der neue Jimny zeigt wieder Kante wie sein Urahn

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Suzuki Jimny im Gelände | © Foto: Suzuki

Einige Autos werden nie alt, selbst wenn sie Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Bestes Beispiel dafür ist der Suzuki Jimny. Der unverwüstliche 4x4-Zwerg wird in zwei Jahren 50. Die Baureihe wird seit fast 40 Jahren auch in Deutschland verkauft. Begonnen hat alles mit dem LJ 10, der 1970 in Japan als Jimny 360 auf den Markt kam.

In wenigen Wochen tritt eine neue Generation des Jimny an, die gar nicht mehr mit der Vorgänger-Generation vergleichbar ist. Während der noch aktuelle Jimny eher niedlich rundlich daherrollt, wurde dem Neuen wieder ein echtes Offroad-Design verpasst – und so ähnelt er eher den Pionieren der Baureihe: Er zeigt wieder Kante. Geblieben ist der Kühlergrill mit seinen fünf horizontalen Lufteinlässen, der die neue eckige Front prägt. Dicke ausgestellte Kotflügel ragen über die Räder, und das Heck wird –  in echter 4x4-Manier – vom außen angeschlagenen Reserverad dominiert.

Das Platzangebot ist nicht üppig. Sind auch die beiden Sitze im Fond belegt, bleibt nur noch ein Stauvolumen von 85 Litern. Sind die beiden hinteren Einzelsitze aber umgeklappt, entsteht eine ebene Fläche, die dachhoch bis zu 830 Liter fasst. Positiv: Die vorderen Sitze lassen sich in echte Liegeflächen verwandeln, und auch die Lehnen der hinteren Sitze sind in ihrer Neigung verstellbar. Weniger positiv: Die Sitzflächen sind etwas kurz geraten.

Als Antrieb sitzt ein 75 kW/102 PS starker Benziner unter der Haube, der ab 4000 U/min ein maximales Drehmoment von 130 Nm generiert, mit einem Fünfgang-Handschalter kombiniert ist und dem Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 145 km/h verleihen soll. Der Allradantrieb ist wieder zuschaltbar, und zwar diesmal per Schalthebel in der Mittelkonsole. Das Zuschalten ist auch während der Fahrt bis Tempo 100 möglich. Für den Geländeeinsatz sind zudem die Geländeuntersetzung, zwei elektronische Differenzialsperren sowie Berganfahr- und Bergabfahrhilfe an Bord.

Ab 27. Oktober steht der neue Jimny in den Ausstattungsvarianten Comfort und Comfort+ beim Händler. Schon das Basismodell für 17 915 Euro hat einen Tempomaten, den Notbrems-Assistenten, die Klimaanlage, ein DAB-Radio mit CD- und MP3-Player sowie eine Sitzheizung an Bord. Die gehobene Version fährt mit Klimaautomatik und zusätzlich unter anderem mit einem Navi und Smartphone-Anbindung vor. Auf Wunsch gibt es auch eine Vierstufen-Wandlerautomatik sowie die Lackierungen Kinetec Yellow, Brisk Blue Metallic und Chiffron Ivory Metallic – jeweils in Kombination mit einem schwarzen Dach.  

Eva-Maria Becker

Fotos: Suzuki

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