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Rexton – sauberer und mit mehr Komfort

 Das Ssangyong-SUV wurde wieder als „Restwert-Riese“ ermittelt

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Wuchtig tritt der 2,2 Tonnen schwere Rexton auf

Das SUV-Flaggschiff des koreanischen Automobilherstellers Ssangyong wurde in einer Restwert-Analyse von Bähr & Fess Forecasts und Focus Online als Restwert-Riese unter den großen SUV’s gekürt. Dabei hat man die Wertstabilität von Fahrzeugen verglichen, die vier Jahre nach dem Neukauf wieder veräußert wurden. Wie kaum ein anderes Fahrzeug stehe der Rexton für bezahlbaren Komfort, hohe Sicherheit und familientaugliches SUV-Reisen.

Grund genug, sich diesen Rexton, dessen Preise aktuell bei 32 890 Euro beginnen, einmal genauer anzusehen. Modern und kräftig zugleich wirkt die nunmehr vierte Modellgeneration dieser Baureihe. Das SUV ist mit 4,85 Metern um rund 8,5 Zentimeter länger als der Vorgänger. Auch beim Radstand, der nun 2,87 Meter misst, hat der Rexton zugelegt. Und mit einer Fahrzeughöhe von 1,83 Metern ist er wirklich nicht zu übersehen.

Bis zu sieben Personen finden in dem neuen Rexton Platz

Die neuen Dimensionen haben mehr Platz geschaffen. Das Gepäckraumvolumen ist riesig und kann durch Umklappen der Rückbanklehnen von 784 Litern auf bis zu 1977 Liter erweitert werden. Wer das Fahrzeug als Siebensitzer ordert, muss nur auf etwa 100 Liter Volumen verzichten. Neben einem dynamischeren Design bietet der Rexton jetzt auch ein Mehr an Komfort- und Sicherheitsausstattung, die für das Modelljahr 2019 weiter optimiert wurde.

Bereits die Basisversion verfügt über eine Klimaanlage, ein Audiosystem mit Achtzoll-Touchscreen, Digitalradio-Empfang, die Smartphone-Einbindung via Apple Carplay und Android Auto, eine Rückfahrkamera und Einparkhilfen vorn und hinten, Licht- und Regensensoren, eine partiell beheizbare Frontschreibe, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber und ein Lederlenkrad. Zum sportlichen Auftritt tragen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht und eine Dachreling bei.

Zur Sicherheitsausstattung gehören das automatische Notbremssystem mit Frontkollisionswarner und Fußgängererkennung, der Spurverlassenswarner, ein Fernlichtassistent und die Verkehrszeichenerkennung. Neu sind der automatisch abblendende Innenspiegel sowie eine Mittelarmlehne mit integriertem Staufach im Fond.

Das moderne Interieur des neuen Rexton

Im Kurztest erwies sich das auf Leiterrahmen gebaute Fahrzeug als solider Offroader, bequemer und riesiger Reisekombi und kräftiges Zugfahrzeug. Der aufgeladene 2,2-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 133 kW/181 PS entwickelt schon ab 1600 U/min ein maximales Drehmoment von 420 Nm, das einen kräftigen Vortrieb ermöglicht. Dem Kickdown zum plötzlichen Beschleunigen folgt der 2,2-Tonner natürlich nicht so spontan wie ein Sportler. Als Verbrauch werden 8,1 Liter pro 100 Kilometer angegeben, und in der Praxis waren es gerade einmal 0,7 Liter mehr auf dieser Distanz.

Seine Kraft schickt der Motor über ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder – gegen einen Aufpreis von 2500 Euro und nur in Verbindung mit dem für 2000 Euro extra erhältlichen Allrad-Antrieb – über eine sehr empfehlenswerte Siebenstufen-Automatik von Mercedes-Benz an die Hinterräder. Dieser Motor erfüllt nun auch die Abgasnorm Euro 6d-Temp, die ab September 2019 für alle Neuzulassungen verpflichtend wird.

Mit Allradantrieb ist der Rexton auch auf winterlichen Straßen sicher

Der 4x4-Antrieb ist zuschaltbar und stellt eine ordentliche Traktion auf jedem Untergrund sicher. Per Drehknopf kann der verbrauchsgünstige Zweirad-Antrieb an der Hinterachse gewählt werden, und außerdem kann man im Allrad-Betrieb zwischen der Normalübersetzung oder dem Untersetzungsmodus für schwere Geländefahrten wählen. Das Probefahrzeug verfügte über beide Extras – damit kann der Rexton seine Rolle als Zugpferd ausspielen und bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen.

Kommen wir noch mal zum Preis: Zum Basispreis bekommt derjenige, der nicht unbedingt mit dem Rexton ins Gelände will oder oft einen Hänger ziehen muss, schon ein sehr gut ausgestattetes Fahrzeug. Das Probefahrzeug in der höchsten Ausstattung Sapphire jedoch verfügte neben Automatik und Allradantrieb unter anderem über 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, die Sitzheizung vorn und hinten, eine elektrische Einstellung und Belüftung der vorderen Sitze, das schlüssellose Zugangssystem Smart Key, eine Lenkradheizung, LED-Nebelscheinwerfer und ein Navigationssystem mit 9,2-Zoll-Touchscreen. Mit all den Extras kostet das Fahrzeug 45 590 Euro – eine Herausforderung für den Wettbewerb.

Eva-Maria Becker

Fotos: Ssangyong

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