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Mit dem Cherokee sicher aus dem Schnee-Chaos

 Das aufgefrischte SUV von Jeep erweist sich als ein verlässlicher Partner

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Jeep Cherokee Overland | Foto: Jeep

Bei den Wetterprognosen waren sich Experten lange einig: Mit dem Schnee sieht es auch in den Alpen zum Jahreswechsel schlecht aus. Dann kam er doch – in ungeahnten Mengen. Am 3. Januar begann in der Nacht das, was nur noch Schnee-Chaos hieß. Wer zu dieser Zeit in den Alpen Urlaub machte und zurück nach Hause musste, bekam echte Probleme. Nicht der neue Jeep Cherokee.
Allerdings: Ohne Allradantrieb wäre man mit ihm auf den verschneiten Straßen mit langen Anstiegen wohl ebenso verloren gewesen wie zahlreiche andere Fahrzeuge, die links und rechts der Fahrbahn liegen geblieben, sich festgefahren oder bei der schlechten Sicht durch kräftiges Schneetreiben in eine Schneewehe gerutscht sind. Wer öfter mal zum Wintersport in die Berge fährt und das Chaos Anfang Januar erlebt hat, wird das vielleicht nicht mehr ohne Vierradantrieb oder wenigstens Schneeketten im Gepäck riskieren.
Wie gesagt: Der überarbeitete Cherokee, seit vergangenem Herbst auf dem Markt, hat sich in der Allrad-Version als ein verlässlicher Partner gezeigt. Sicher kletterte er durch die Serpentinen bergauf und ebenso sicher, ohne zu rutschen, bergab. Ruhig und gradlinig zog er seine Bahn auch auf ungeräumten Nebenstraßen. Auf die schickte ihn das Navi, angesichts der Riesen-Staus auf den Autobahnen. Dabei half zweifellos auch das Einschalten des Fahrmodus „Schnee“. Das ist neben „Auto“, „Sport“ und „Sand/Mud“ eine der möglichen Einstellungen, um das Fahrwerk optimal an die unterschiedlichsten Fahranforderungen und Geländegegebenheiten anzupassen.

Neuer sauberer Diesel

Wichtig war natürlich auch, eine kräftige Zugmaschine an Bord zu haben. In diesem Falle war es der 195 PS starke 2.2-Multijet-II-Turbodieselmotor, der jetzt die neue strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllt und für ordentlichen Vortrieb sorgt. Diesen Motor gibt es ausschließlich in Kombination mit einer Neungang-Automatik. Das 4x4-System koppelt Hinterachse und Kardanwelle vollständig vom Antrieb ab, wenn der Vierradantrieb nicht benötigt wird. Das Umschalten zwischen Front- und Vierradantrieb sowie das optimale Verteilen der maximal 450 Nm Drehmoment auf alle vier Räder erfolgt ohne Eingriff des Fahrers.
Wird der Cherokee zügig, per kräftigem Padaltritt, auf Touren gebracht, bringt sich der Motor schon recht kernig zu Gehör. Lässt man ihn aber auf der Autobahn bei gemäßigtem Tempo gemütlich cruisen, erweist sich das Fahrzeug als ruhiger Reisebegleiter auch auf langen Touren. Die Lenkung arbeitet exakt, die Bremsen greifen zuverlässig. Das Fahrwerk ist sauber und nicht zu weich abgestimmt, und die Kurven durchzieht der Cherokee fast ohne zu wanken.
Sein Durchschnitts-Verbrauch wird mit 6,9 Litern pro 100 Kilometer angegeben. In der Realität war es ein reichlicher Liter mehr auf dieser Distanz – und das bei geschilderter Beanspruchung. Der Vollständigkeit halber: Den 2,2-Liter-Diesel gibt es auch mit 150 PS, kombiniert mit einem Sechsgang-Handschalter oder einer Automatik gegen Aufpreis. Und der starke Dieselmotor ist auch mit reinem Frontantrieb zu haben. Außerdem wird in diesem Jahr ein neuer 2,0-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und einer Leistung von 270 PS nachgeschoben.

Mit aktuellem Jeep-Design

Seit 44 Jahren ist der Jeep Cherokee nun auf dem Markt und wurde seither mehr als vier Millionen Mal verkauft. Die Version, die 2014 präsentiert wurde, schlug deutlich aus der Art – so rundliche Formen waren die Cherokee-Fans nicht gewohnt. Das hat man bei Jeep sehr wohl registriert, so dass mit der technischen Überarbeitung auch eine umfassende Wandlung des Designs einherging. Es wurde ihm eine ganz neue Front verpasst, mit dem traditionellen Kühlergrill, hochgezogenem Stoßfänger und großen, einteiligen Hauptscheinwerfern mit LED-Abblend- und Fernlicht – ganz im Stile des großen Bruders Grand Cherokee.
Die neuen LED-Nebelscheinwerfer sind in die Stoßfänger versetzt worden. Geschwungene Linien mussten klaren Kanten weichen. Auch das Heckdesign ist neu: Das Nummernschild sitzt nun in der Heckklappe statt in der Heckschürze, und der Unterfahrschutz wurde deutlich vergrößert. Neu ist auch die Grafik der LED-Rückleuchten. Auf Wunsch öffnet und schließt die elektrisch angetriebene Heckklappe jetzt auf einen Fuß-Kick-Befehl unter den Heckstoßfänger.

Bessere Konnektivität

Der Innenraum des Cherokee glänzt mit Pianolack und Chrom. Besseren Langstreckenkomfort und Seitenhalt bieten die neuen Sitze. Das konfigurierbare Kombiinstrument vor dem Lenkrad wird in den beiden gehobenen Ausstattungen mit einem sieben Zoll großen Farbdisplay besetzt. Sowohl Apple-, als auch Android-Smartphones lassen sich per neuester UConnect-Generation mit 8,4 Zoll großem Touchscreen einbinden. Mehr Platz bietet die umgestaltete Mittelkonsole. Das Gepäckraumvolumen konnte – bei Beladung bis zur Fenster-Unterkante – um 70 auf 570 Liter erweitert werden. Durch Umklappen den Rücksitzlehnen entsteht eine fast komplett ebene Ladefläche.
Den neuen Cherokee gibt es in den drei Ausstattungsversionen Longitude, Limited und Overland, zu Preisen ab 41 500 Euro für den Fronttriebler. Zahlreiche Assistenten unterstützen den Fahrer serienmäßig oder gegen Aufpreis. Dazu gehören unter anderem der Frontkollisionswarner mit einer Notbrems-Funktion für Fußgänger, der Spurhalteassistent, ein Totwinkel-Warner mit hinterer Querbewegungserkennung, die Rückfahrkamera, ein System für das automatisches Einparken – sowohl quer, als auch längs – sowie die adaptive Cruise Control mit Abstandsregelung und Stopp&Go-Funktion. Acht Airbags sind in jedem Cherokee Standard.

Eva-Maria Becker
Foto: Jeep

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