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Der Honda HR-V tummelt sich im Segment der Kompakt-SUV

 Mit dem kleinen Benziner als Antrieb ist er ab 21 590 Euro zu haben

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Honda hat den HRV mit einem selbstbewussten Design auf die Räder gestellt

Als chic und dabei sehr praktisch zeigt sich der neue HR-V, der auf Basis des kleinen Raumwunders Honda Jazz aufbaut. Sportlich-schnittig kommt er daher – von der Seite wirkt er dank der deutlich nach hinten abfallenden Dachlinie und der versteckten Türgriffe wie ein Coupé.

4,35 Meter misst der HR-V an Länge, und er bietet dafür einen erstaunlich langen Radstand. So finden auch die Fondpassagiere ordentliche Platzverhältnisse vor. Der Gepäckraum hat mit 470 Litern ein sehr ordentliches Fassungsvermögen für ein solches Fahrzeug. Der flache, unter den Vordersitzen platzierte Kraftstofftank schafft Platz unter den Rücksitzen für die so genannten „Magic Seats“.

Dank einer speziellen Konstruktion lassen sich die Sitze kinderleicht umlegen – damit erweitert sich der Stauraum auf bis zu 1533 Liter. Wird nur die Sitzfläche hochgeklappt, entsteht ein Platz, um sperrige Güter aufrecht stehend zu transportieren. Und die umklappbare Lehne des Beifahrer-Sitzes ermöglicht den Transport von bis zu 2,45 Meter langen Gegenständen.

Als Antrieb stand bisher nur ein 1,5-Liter-Benziner mit einer Leistung von 96 kW/130 PS zur Verfügung. Jetzt wurde die Turbo-Version dieses Motors nachgeschoben – sie leistet 134 kW/182 PS. Damit zeigt sich der HR-V richtig sportlich, ist aber auch rund 8000 Euro teurer.

Bleiben wir bei der 130-PS-Basisversion, die mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem stufenlosem CVT-Getriebe geordert werden kann. Schon das Drehmoment von maximal 155 Nm, das erst ab 4600 U/min anliegt, lässt darauf schließen, dass es vom Start weg etwas an spontaner Power mangelt.

Und so ist es auch – dem Motor fehlt es ein bisschen an Leistung. Zudem ist das Fahrzeug nicht optimal gedämmt, so dass sich der Motor schon recht deutlich zu Gehör bringt. Als Verbrauch gibt Honda durchschnittliche 5,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern an – im Kurztest kamen wir auf rund einen Liter mehr auf dieser Distanz.

Eva-Maria Becker

Fotos: Honda

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