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Der Duster ist seinem Konzept treu geblieben

 Das SUV von Dacia bietet viel Auto zum kleinen Preis

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Dacia Duster; Foto: Dacia

Vor reichlich sieben Jahren ist er angetreten: der Duster, das erste SUV von Dacia auf der Basis des Sandero. Seither verkauft sich das kompakte Fahrzeug der rumänischen Renault-Tochter wie geschnitten Brot. Jetzt geht er in seiner zweiten Generation an den Start.
Optisch gibt es kaum Veränderungen. Bereits im Rahmen seines Facelifts vor vier Jahren wurde eine neue Front kreiert. Nun hat man die Klarglas-Scheinwerfer noch weiter nach außen geschoben und den fast futuristisch wirkenden Grill verbreitert. Die bulligere Bugschürze, der auffällige Unterfahrschutz, ausgestellte Radläufe und breite Seitenschutzplanken sowie eine robuste Dachreling mit „Duster“-Schriftzug verleihen dem Fahrzeug eine markante Optik.

Dacia Duster; Foto: Dacia

Wie der Sandero, ist und bleibt auch der Duster ein Kompakter – 4,34 Meter lang und 1,80 Meter breit. Dennoch bietet er genügend Platz in beiden Reihen und auch im Gepäckraum: Der fasst im Normalfall 445 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank bis zu 1478 Liter. Die erhöhte Sitzposition ermöglicht eine gute Übersicht und vermittelt ein souveränes Fahrgefühl.  
Viel getan hat sich im Innenraum, der in punkto Materialauswahl, Verarbeitung und Ergonomie deutlich gegenüber dem Vorgänger gewonnen hat. Die eingesetzten Plastik-Oberflächen und -Elemente wirken hochwertiger, sind sorgfältig verarbeitet und deutlich geruchsneutraler. Das Display des Navis und die Tasten für die elektrischen Fensterheber sitzen jetzt dort, wo sie hingehören. Mehr Komfort für Fahrer und Beifahrer bieten die Sitze mit nun längeren Auflageflächen für die Oberschenkel. Für eine individuelle Sitzposition macht sich die längsverstellbare Lenksäule positiv bemerkbar.

Dacia Duster; Foto: Dacia

Als Antriebe für den neuen Duster stehen fünf Benziner und vier Dieselmotoren mit Leistungen zwischen 66 kW/90 PS und 92 kW/125 PS zur Wahl. Möglich ist zudem ein Flüssiggas-Antrieb. Wählen kann man auch zwischen Zwei- und Vierradantrieb, Handschalter und Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Leider ist die Kombi von Allrad und DSG nicht verfügbar.
Für den Einstiegspreis von 11 290 Euro gibt es den Duster durchaus schon mit einigem Komfort – neben der kompletten Sicherheitsausstattung auch mit einer Berganfahrhilfe, elektrischen Fensterhebern, dem Lichtsensor und der Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung. Das Allrad-Topmodell mit allem denkbaren Komfort, außer DSG, ist unter 21 000 Euro zu haben.

Eva-Maria Becker
Fotos: Dacia

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