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Der Unimog ist ein Unikum im Gelände

 Der neue Mercedes-Benz-Hochgeländegänger wühlt sich überall durch

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Der neue Unimog auf dem Gelände bei Horstwalde

Der Unimog ist überarbeitet worden. Dabei wurde die Position des Motors um einen Meter nach hinten verlegt, um Platz für Zusatzaggregate zu schaffen. Die sind notwendig, damit der 170 kW/231 PS starke Diesel, mit dem der Unimog auf der Autobahn Tempo 90 kann, die Abgasnorm Euro6 schafft. Durch diesen Mittelmotor mit einem Drehmoment von 900 Nm konnten zudem die Fahreigenschaften des Unimog weiter verbessert werden.

Also – auf ins Gelände mit dem neuen Hochgeländegänger. Auf dem Off-Road-Parcours bei Horstwalde, südlich von Berlin, konnte das Fahrzeug seine hohen Geländefähigkeiten unter Beweis stellen. Hier sind alle nur denkbaren Geländehindernisse und Schwierigkeitsgrade zu bewältigen. Es gibt Wasserdurchfahrten, aber auch Sandpisten und Steilhänge.

Den Beifahrer beeindruckt beim Durchqueren dieses Geländes nicht nur die Ruhe, mit der der Fahrer die Hindernisse angeht, sondern vor allem die für den Laien ungeahnten Fähigkeiten des Unimog. Und dabei bleibt er auch noch relativ kultiviert und reicht nicht jede Unebenheit an die Insassen weiter. Ob auf unbefestigtem Sand oder bei Steigungen von 35 Grad – der 14-Tonner meistert jede Aufgabe mit Bravour.

Seit rund 60 Jahren ist der Unimog bei Spezialeinsätzen weltweit unterwegs und hat inzwischen Kultstatus erlangt. Er wird im schweren Winterdienst, bei der Waldbrandbekämpfung, im Katastrophenschutz, aber auch bei Expeditionen erfolgreich eingesetzt. Weltweit gibt es derzeit 650 Service-Stützpunkte in 130 Ländern für Wartung und Instandsetzung.

Eva-Maria Becker
Foto: Becker

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