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Fünfter WM-Titel für Jonathan Rea

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Superbike-WM | 

Frankreich / Circuit de Nevers Magny-Cours

Vom Saisonauftakt auf Phillip Island bis zu den Läufen in Assen gelang Alvaro Bautista eine unglaubliche Siegesserie, der Spanier gewann ausnahmslos alle bis dahin ausgetragenen Rennen. Obwohl er in Jerez de la Frontera noch einmal auf der höchsten Stufe des Podiums stand, erlebte Bautista anschließend eine schwierige Zeit, die vor allem mit zahlreichen Stürzen verbunden war. Erst mit dem Sieg im zweiten Lauf von Portimao beendete der Ducati-Fahrer seine Durststrecke. Doch sein Rückstand gegenüber dem mittlerweile Gesamtführenden Jonathan Rea betrug enorme 91 Punkte. Neben den Unfällen nannte Alvaro weitere Gründe. „Ich habe zu kämpfen, das Motorrad zu verzögern, es in die Kurven einbiegen zu lassen und heraus zu beschleunigen. Das Motorrad ist nahezu unverändert. Wir haben im Laufe der Saison keine Updates bekommen. Mit einem Blick auf das Bremsverhalten ist das schwierig. Auch beim Kurvenverhalten und der Traktion stehen wir am Anfang“, lauteten die Kritikpunkte von Bautista. Tatsache ist allerdings auch, dass die Zusammenarbeit zwischen ihm und Ducati nach dem 2019er-Saisonfinale in Losail endet. Seit Ende September steht fest, dass Alvaro Bautista 2020 auf einem Honda-Superbike sitzen wird. Der Brite Scott Redding ersetzt den Spanier auf dem Motorrad aus Borgo Panigale. „Scott ist wirklich ein Spitzenfahrer. In der Moto2 war er der größte Gegner von Marc Marquez. Er verfügt über sehr viel Talent. Redding startete in der MotoGP, er hat sehr viel Erfahrung“, urteilte der aktuelle WorldSBK-Leader Johnny Rea über den vierfachen Grand-Prix-Sieger. Zurück zur Gegenwart. Am letzten September-Wochenende kämpften die Cracks der seriennahen Viertakter auf dem 4,411 km Circuit de Nevers Magny-Cours um Siege, Podiumsplätze und WM-Punkte. Der Kawasaki-Fighter mit der Startnummer 1 gewann im Vorjahr beide Läufe in Frankreich.

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