Superbike-WM |
Superbike-Weltmeisterschaft Tschechien / Autodrom Most
Obwohl Nicolò Bulega in Ungarn nicht nur mit einem erneuten Hattrick seine unglaubliche Erfolgsserie fortsetzen konnte, sondern auch Saison übergreifend das 16. WorldSBK-Rennen in Folge gewann, ist die Zukunft des Italieners, sprich der Aufstieg in die MotoGP, noch immer mit einem Fragezeichen verbunden. In einem Gespräch mit ,Moto.it‘ erklärte sein Manager Alberto Martinelli: „Wir müssen warten, bis die großen Namen offiziell ihre Absichten mitteilen. Bei Ducati wissen sie, dass unsere Priorität ist, auch in der MotoGP bei ihnen zu bleiben. Aber zu einer Ehe gehören zwei. Nicolò ist ein Profi, er besitzt große Entschlossenheit. Er weiß, dass der Gewinn der Superbike-Weltmeisterschaft ihn unter die Topfahrer des Motorradsports bringen wird.“ Tatsachen sind: In der Entscheidung um den Titel der seriennahen Viertakter-Klasse 2026, kann sich der Italiener nur noch selbst eliminieren. Außerdem ist ein Wechsel in die Königsklasse für ihn, auch ohne Ducati, durchaus eine realistische Option. Übrigens, unmittelbar nach dem Superbike-Weekend in Ungarn testete Bulega in Mugello die MotoGP-Ducati mit 850 ccm Hubraum, sprich den Prototyp für das neue Reglement ab 2027. Aufgrund der Informationssperre wurden leider keine Details bekannt. Zurück zur aktuellen WorldSBK. Im 4,212 km langen Autodrom Most wollte Nicolò seine unglaubliche Erfolgsserie selbstverständlich fortsetzen.
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