Superbike-WM |
Superbike-Weltmeisterschaft Niederlande / TT Circuit Assen
Vor dem Wochenende auf dem 4,542 km langen TT Circuit Assen führte Nicolò Bulega überlegen im Gesamtklassement der seriennahen Viertaktklasse. Der Ducati-Werksfahrer gewann bislang alle sechs Läufe in dieser Saison. 2015 debütierte der Italiener mit einer Wildcard in der Moto3. Vier Jahre später wechselte Nicolò in die Moto2. Ein Sieg gelang ihm in all diesen Jahren nicht. Seine Erfolgsquote änderte sich, mit dem Wechsel in die Supersport-WM 2022. Schon in der darauffolgenden Saison gewann Bulega die Weltmeisterschaft dieser Klasse. Daraufhin stieg der Racer aus der Provinz Reggio Emilia als Fahrer des Ducati-Werksteams 2024 in die leistungsstärkere WorldSBK auf. Mit zwei Vizetiteln hintereinander bewies er sein fahrerisches Können und obendrein die erforderliche Konstanz. Aktuell ist Nicolò eindeutig auf Titelkurs. Insofern stellte sich die Frage, wer Bulega auf diesem Weg Paroli bieten kann, mehr oder weniger von selbst. Sein Teamkollege Iker Lecuona? Bestimmt! Allerdings auch Superbike-WM-Rookie Miguel Oliveira! Der BMW-Pilot überzeugte in Portugal mit drei dritten Positionen. „Es gibt keinerlei Druck, aber wir wissen, wohin wir wollen und es liegen noch viele Chancen und Rennen vor uns. Deshalb freue ich mich darauf, weiter zu lernen und weiterhin das Beste aus dem Motorrad und aus mir selbst herauszuholen. Jetzt geht es nach Assen, eine neue Strecke zusammen für BMW und mich, daher hoffen wir, dass wir bereits am Freitag schnell auf Tempo kommen und gute Arbeit leisten können“, erklärte der 31-Jährige (* 4. Januar 1995).
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