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Al-Attiyah / Baumel (Toyota) triumphierten in Saudi-Arabien

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Rallye Dakar | 

Rallye Dakar 2023 / Automobil

45. Auflage der Rallye Dakar – gleichzeitig die vierte Ausgabe in Saudi-Arabien. 73 Automobil-Crews mit völlig unterschiedlichen Konzepten traten beim Prolog im Sea Camp zum Start an. Alles war vertreten: Zwei- und Allrad ebenso wie Benziner, Hybrid und natürlich Elektrik. Insgesamt nahmen 820 Teilnehmer an dem Marathonklassiker teil: 634 Fahrer und Beifahrer zuzüglich 188 Dakar-Klassik-Crews. Genau 150 Rookies nahmen den Prolog sowie vorgesehene 14 Etappen (von denen zwei abgesagt wurden) unter die Räder. Das bedeutete eine Strecke von mehr als 8.500 Kilometern in 16 Tagen (davon mehr als 4.700 km als Special Stages). Der Aufwand des Veranstalters ist groß und dient der Sicherheit. Für die Organisation und den Transport von Material sind mehr als 100, teilweise Spezialanfertigungen von Fahrzeugen unterwegs. Mehrere Helikopter mit Ärzten stehen bereit und wurden auch benötigt. Der Veranstalter A.S.O. hatte das Reglement angepasst – eigentlich eher die FIA im zweiten Rally-Raid WM-Jahr: So wurde durch Veränderungen bei den unterschiedlichen Fahrzeugen eine nahezu gleiche Leistung von 385 PS erreicht. Zudem wurden die Leergewichte angepasst, um die Chancengleichheit zu erhöhen. Weitere Details dazu finden sich auf der Veranstalterseite (www.dakar.com) sowie für das Reglement auf der FIA-Seite (www.fia.com/events/fia-world-rally-raid-championship/season-2023). Aber Rallye-Direktor David Castera verlängerte die Dakar auch um zwei Tage, mit somit zusätzlichen zwei Etappen und Stages. Für die Biker waren Regeländerungen bezüglich der Maximalgeschwindigkeit (Limit 160 km/h) und den Tankplätzen (Wasser und Essensaufnahme, Patronen und Funktionsprüfung der Airbag-Westen, Installation am Roadbook) vorgeschrieben. Die Airbag-Westen, in diesem Jahr empfohlen, werden im nächsten Jahr Pflicht, verbunden mit neuen Standards für Helme. Die richtige Technik der Dünenüberquerung aber war der Schlüssel zum diesjährigen Erfolg. Denn der vermied mögliche Unfälle oder Fahrwerks- und Reifenschäden, mit denen viele Teilnehmer zu kämpfen hatten.

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