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Marco Melandri mit seiner Frau Manuela in der Startaufstellung

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Portrait des Monats | 

Marco Melandri

Am 31. August 1997 genügte dem 18-jährigen Valentino Rossi im Brünner Automotodrom ein dritter Platz zum Gewinn seines ersten WM-Titels. Genau in diesem 125er-Rennen debütierte ein Landsmann des Italieners in der Weltmeisterschaft – Marco Melandri. Ein zählbares Ergebnis erreichte der talentierte Nachwuchsfahrer aus der Emilia-Romagna damals nicht. Aber dies änderte sich bereits im nächsten Jahr grundlegend. Melandri gehörte nun nicht nur zu den permanenten Startern der Achtelliterklasse, sondern auch zu den erfolgreichsten. Nach drei aufeinanderfolgenden zweiten Positionen, in Mugello, Le Castellet und Jarama, feierte Marco am 27. Juni 1998 auf dem TT Circuit Assen den ersten Grand-Prix-Sieg.
Mit einem zweiten vollen Erfolg in Brünn, weiteren Podiumsplätzen und Gesamtrang drei hatte Melandri sein Potenzial endgültig unter Beweis gestellt. 1999 setzte der Italiener den positiven Trend fort. Marco siegte auf dem Sachsenring, auf dem Brünner Areal, im heimatlichen Imola, auf Phillip Island und zum Saisonfinale in Buenos Aires. Der Japaner Masao Azuma konnte damals ebenso fünf erste Plätze einfahren, doch die Weltmeisterschaft gewann keiner der beiden. Emilio Alzamora, dem heutigen Manager von Marc Márquez, gelang damals kein Sieg, aber der Spanier hatte am Saisonende ein Pünktchen mehr als Honda-Fahrer Melandri. Alzamora holte den Titel, Marco musste sich mit dem Part des Kronprinzen abfinden.

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