Nachruf |
Erinnerung an die Rennsportlegende Hans Herrmann
Der gelernte Konditor war einer der vielseitigsten Rennfahrer im Nachkriegsdeutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Als er 24 war, wurden sowohl die Rennställe von Porsche als auch von Mercedes auf den jungen talentierten Privatfahrer aufmerksam. Da der eine den Fokus auf die Sportwagen legte – der andere auf die Formel 1, schaffte es der Stuttgarter geschickt, in beiden Teams seine Anfangserfolge zu etablieren. Im Porsche 550 erkämpfte er 1953 seinen ersten Klassensieg auf der Mille Miglia und stieß damit die Tür zu Sichtungsfahrten bei Mercedes-Benz auf. Er begeisterte sofort den legendären Rennleiter Alfred Neubauer. In den Formel-1-Ergebnislisten von 1954 erschien dann sein Name für die schnellste Rennrunde beim Frankreich-GP und für einen dritten Platz in der Schweiz – gefahren im legendären W196. Und auch für Porsche konnte er im besagten Jahr Lorbeeren ernten: Klassensieg und Gesamt-Dritter bei der Carrera Panamericana.
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