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Motorrad Grand Prix Brasilien / Autódromo Internacional Ayrton Senna
Von 1987 bis 1989 fanden drei Motorrad Grand Prix in Brasilien statt. 2026 kehrten die MotoGP, die Moto2 und die Moto3 an das 3,835 km lange Autódromo Internacional Ayrton Senna zurück. Pedro Acosta reiste als WM-Leader der Königsklasse nach Südamerika. Insofern stellte sich die Frage nach den Gründen der verbesserten Performance des KTM-Factory-Bikers von selbst. „Es sieht so aus, als hätten wir die Lebensdauer des Reifens verbessert. Mal sehen, wie es auf anderen Strecken in Europa und jetzt in Brasilien läuft, aber wir managen es irgendwie besser. Auch die Box arbeitet besser. Im Vorjahr hatten wir das Problem überall, nicht nur am Ende der Rennen. Wir müssen trotzdem in allen Bereichen weiterarbeiten, denn man sieht, dass Aprilia und Ducati immer noch super schnell im Qualifying sind“, erklärte der Spanier. Doch Pedro offenbarte einen weiteren Aspekt: „Ich mache weniger Fehler als vor zwei Jahren und sogar als im vergangenen Jahr. Wenn die Situation nicht unter Kontrolle war, habe ich immer Fehler gemacht oder bin gestürzt oder zu weit rausgegangen Das war vielleicht nicht der Weg, um Selbstvertrauen aufzubauen. Jetzt bin ich vielleicht im Chill-Modus, sogar in schlechten Momenten nutze ich mehr den Kopf. Vielleicht ist das der größte Unterschied.“ Neben Acosta überzeugten die Aprilia-Piloten in Thailand. Marco Bezzecchi stürzte im Sprint, revanchierte sich aber im Rennen mit einem souveränen Sieg. Sein Werksfahrer-Kollege Jorge Martin meldete sich nach einer langen verletzungsbedingten Pause mit einer fünften und einer vierten Position eindrucksvoll zurück. Nach dem Saisonauftakt berichtete der 2024er-MotoGP-Weltmeister: „Ich bin super glücklich, immer …
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