MotoGP |
Nach einer katastrophalen Saison hofft Jorge Martin auf 2026
Circuit de Barcelona – Catalunya, 17. November 2024: Jorge Martin genügte im finalen Grand Prix dieses Jahres ein dritter Platz zum Gewinn der MotoGP-Weltmeisterschaft. „In den letzten Runden konnte ich kaum noch fahren, ich habe fast zu weinen begonnen. Es war ein sehr emotionales Rennen, eine lange Reise. Jetzt habe ich es geschafft, jetzt müssen wir den Moment genießen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich bin komplett schockiert. Das ist für meine Leute, für meine Familie und für alle, die mich unterstützen. Danke an alle Fans“, freute sich der Ducati fahrende Spanier. Dass er diesen Erfolg als erster Pilot eines privaten Teams erreichte, krönte die Performance des Madrilenen.
Der Aufstieg ins Werksteam des erfolgreichen Fabrikats blieb ihm trotzdem verwehrt, das Management aus Borgo Panigale verpflichtete Marc Márquez. Mehr oder weniger enttäuscht wechselte Jorge in das Aprilia-Werksteam. Doch der amtierende King der Königsklasse erlebte 2025 eine katastrophale Saison.
Die Motorradmarke aus Noale war dafür aber nicht der Grund. Der ,Mart1nator‘ erlebte schlimme Unfälle und damit verbundene Verletzungen. Aufgrund eines heftigen Sturzes während der offiziellen Testfahrten auf dem Sepang International Circuit und eines weiteren Crashs im Training mit einem Supermoto-Bike, fehlte die Startnummer 1 bei den Grand Prix von Thailand, Argentinien und den USA. Noch nicht komplett genesen, kehrte Martin in Katar zurück, stürzte aber im Rennen wieder.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Printausgabe von "Top Speed" (Abo) lesen oder über unser ePaper.