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Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta und sein Team meisterten die Herausforderung

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MotoGP | 

Ein Rückblick auf die spezielle MotoGP-Saison 2020

„Ich habe 15 Jahre meiner Karriere, meines Lebens, hier verbracht und viele Freundschaften im Team,viele gute Beziehungen geschlossen. Es war heute ein emotionaler Moment, als ich zurück in die Box kam. Vor allem weil sich das Kapitel nicht nur mit dem Team, sondern auch mit einigen sehr wichtigen Leuten schließt. Die Gegner waren in der Lage, sich weiterzuentwickeln, während das Ende der Saison für uns einmal mehr nicht einfach war“, erklärte Valentino Rossi nach seinem letzten Rennen im Yamaha-Werksteam auf dem portugiesischen Autodromo Internacional do Algarve. In der nächsten Saison bleibt uns der neunfachen Weltmeister glücklicherweise erhalten, der Italiener sitzt dann im Sattel einer M1 des Teams Petronas Yamaha SRT. Doch bevor die MotoGP 2021 beginnt, sind noch einige Wochen Zeit. Für uns eine gute Gelegenheit, auf die unterschiedlichen 2020er-Ergebnisse der sechs in der Königsklasse vertretenen Hersteller zurückzublicken. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Marc Marquez und nicht zuletzt durch den komprimierten Terminkalender, infolge der Corona-Pandemie, entstand eine spezielle Situation. Aber, Hand aufs Herz, hatte jemand Joan Mir vor Saisonbeginn WM-Tipp auf seinem Zettel? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – Niemand! Der Suzuki-Pilot gewann zwar nur ein Rennen, aber seine Leistungen waren konstanter als die, seiner Konkurrenten. Mit dem Spanier durften sich insgesamt neun verschiedene Fahrer über mindestens einen Grand-Prix-Sieg freuen. Neben den beiden Suzuki-Racern sorgten auch die KTM-Piloten für positive und nicht unbedingt erwartete Resultate. Andererseits blieben Enttäuschungen nicht aus. Die Yamaha-Fahrer mit den Startnummer 12 und 20 wurden aus verschiedenen Gründen ihren Rollen nicht gerecht. Ducati-Lenker Dovizioso erlebte analoge Rennverläufe. Nach dem Ausfall von Marc Marquez überquerte 2020 kein Honda-Fahrer die Ziellinie als Erster. Von 20 geplanten Grand Prix fanden immerhin 14 Rennen statt! „Die Dorna hat unglaubliche Arbeit geleistet, um die Weltmeisterschaft mit diesem Format durchzuführen. Dass wir überhaupt in der Lage waren, unseren Job zu erledigen, ist bemerkenswert. Schließlich gibt es Leute, die es viel schlimmer getroffen hat als uns“, urteilte Miguel Oliveira. Jack Miller erklärte: „Die Dorna, die IRTA und alle Beteiligten haben einen absolut phänomenalen Job gemacht.

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