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Walter Kaaden auf dem Motorprüfstand mit Monteur Günter Seifert

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Historie | 

Sein Wirken bei MZ – Walter Kaaden zum 100.

Walter Kaaden, gebürtiger Erzgebirger, am 1.9.1919 geboren, wohnte die längste Zeit seines Lebens in der DKW-Siedlung in Zschopau, ganz in der Nähe der Motorradfabrik. Er übernahm 1953 das IFA Rennkollektiv Zschopau und baute mit seinen Mitarbeitern die ersten zehn Rennmaschinen nach dem Krieg, um den Rennsport wieder zu beleben. Er baute aber nicht nur Rennmaschinen, sondern er schaffte es auch mithilfe der Drehschieber-Technik, den Zweitaktmotoren nach und nach gewaltige Leistungen einzuhauchen. Erreichten die 125er-Rennmaschinen anfänglich 8,5 PS, so wurde die Leistung auf 34 PS bei 14.000 U/min. gesteigert. Es entstand auch eine 250er-Zweizylinder, die 25 PS hatte und die auf 62 PS bei 12.000 U/min. gesteigert wurde. Mit dem ersten GP-Sieg 1958 und der Vize-Weltmeisterschaft durch Horst Fügner in der Klasse bis 250 cm³ war der Anschluss an die Weltspitze hergestellt. Degner schlug 1959 in Monza die favorisierten Italiener, und man stellte fest: MZ ist der schnellste Zweitakter der Welt!

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