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Max Verstappen gewann auf dem Yas Marina Circuit in überlegener Manier

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Formel 1 | 

Formel-1-Weltmeisterschaft Vereinigte Arabische Emirate / Yas Marina Circuit

Trotz des Sieges von Sergio Perez auf der kurzen Streckenvariante in Bahrain stand vor dem 2020er-Saisonfinale die mögliche Rückkehr von Romain Grosjean und Lewis Hamilton auf dem 5,554 km Yas Marina Circuit im Fokus. Dem Franzosen war dieses Comeback besonders wichtig, schließlich war nicht nur ihm bekannt, dass er, wie auch sein Teamkollege Kevin Magnussen, 2021 nicht mehr im Cockpit eines Haas sitzen werden. „Romain würde das gern machen, das ist sein Ziel. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Er ist mental sehr stabil. Romain versucht einfach, für Abu Dhabi bereit zu sein. Ich habe zu ihm gesagt: Versuche dich zu erholen, und dann sprechen noch einmal und schauen, wie es dir geht“, berichtete Haas-Teamchef Günther Steiner. Eine Woche zuvor, allerdings noch vor dem zweiten Rennen in Bahrain, erklärte Grosjean in einer Videobotschaft: „Wir haben so viel mit den Ärzten versucht, damit sich vor allem meine linke Hand mehr erholt und heilt, aber das Risiko ist zu groß für meine Genesung und Gesundheit. Deshalb musste ich die Entscheidung treffen, nicht zu fahren. Das ist die härteste Entscheidung meines Lebens, aber auch eine der klügsten. Ich werde das Team sehr vermissen, werde es aber immer unterstützen.“ Teamchef Steiner sagte: „Natürlich tut mir Romain sehr leid, dass er sein letztes Rennen mit Haas verpassen wird. Aber wir sind alle zur Übereinkunft gekommen, dass es das Beste sei, bezüglich seiner Behandlung und Genesung.“ Der gebürtige Südtiroler bestätigte zugleich den erneuten Start von Pietro Fittipaldi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gegenüber ,Sky“ antwortete Toto Wolff auf die Frage zur möglichen Rückkehr von Lewis Hamilton: „Man muss sich das von Tag zu Tag ansehen. Für uns ist es am wichtigsten, dass er sich gut fühlt. Wenn es soweit ist, werden wir Lewis testen. Dann hat er hoffentlich ein negatives Ergebnis.“ Zwei Tage später wurde der Mercedes-Mann schon konkreter: „Der Gesundheitszustand von Lewis verbessert sich, aber wir werden erst später genau wissen, ob er fahren kann. Seine Gesundheit steht natürlich an erster Stelle, deshalb warten wir die Situation ab.“ 24 Stunden danach fiel die Entscheidung. Der Automobil-Weltverband gab bekannt, dass der siebenfache Weltmeister in das Cockpit des Mercedes mit der Startnummer 44 zurückkehrt.

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