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Formel-1-Weltmeisterschaft Ungarn / Hungaroring
Wie geht es mit Max Verstappen im kommenden Jahr weiter? Das war eine der heiß diskutierten Fragen auch vor dem Formel-1-Grand-Prix in Ungarn. Immer wieder war der Niederländer mit Nörgeleien über sein aktuelles Gefährt, den Boliden von Red Bull, aufgefallen. Auch in Budapest selbst setzte er seine Kritik an seinem Dienstwagen fort. Für Mercedes scheint in dieser Situation eine Verpflichtung von Formel-1-Star Max Verstappen ein attraktives Zukunftsszenario zu bleiben. Teamchef Toto Wolff bestätigte das jedenfalls in einem TV-Interview vor dem Rennen in Budapest. Zwar bestehe für die kommende Saison die aktuelle Fahrerpaarung aus dem italienischen WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und George Russell aus England. Allerdings schloss der Österreicher ein Zukunftsduo aus Antonelli und Verstappen, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis inklusive 2028 besitzt, nicht aus. „Wir scheuen uns nicht, die beiden auch irgendwann vielleicht im Team zu haben“, sagte Wolff. Derzeit sei Mercedes aber mit der Dynamik im Rennstall „happy“. Um die Zukunft von Verstappen gibt es schon lange Spekulationen, zumal er dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag besitzt. „Man muss Kimi Zeit zum Entwickeln geben. Max ist am Zenit, kann alles“, meinte Wolff über eine mögliche Fahrerpaarung Antonelli (19) und Verstappen (28). Allerdings: Zwei Topfahrer in einem Team könnten aber für erhebliche Spannungen sorgen. „Es ist nicht so, dass ich mich davor fürchte“, sagte Wolff. „Ich hatte es mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton schon schlimmer, würde es heute wahrscheinlich besser machen.“ Hamilton und Rosberg lieferten sich einst bei Mercedes ein vergiftetes Teamduell. In der kommenden Saison baut Wolff aber auf Antonelli, den WM-Führenden, und Russell, den WM-Dritten. „Wir haben offiziell noch nichts gesagt, aber es ist zum jetzigen Zeitpunkt die einzig logische Konsequenz“, erläuterte Wolff. Doch die Saison ist noch lang. Bis zum Saisonfinale kann noch einiges passieren. Auch hinsichtlich der Fahrerpaarungen für 2027.
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