Formel 1 |
Formel-1-Weltmeisterschaft Australien / Albert Park Circuit
Langweilig wird es nicht. Darauf hatten sich vor dem Saisonstart 2026 in der Formel 1 alle Experten einigen können. Das war aber im Prinzip das Einzige, bei dem alle bei der Vorausschau unter einen Hut kamen. Hochkonjunktur vor dem Saisonstart in Australien hatten vielmehr gegenseitige Schuldzuweisungen und die allgemeine Meckerei über das neue vom Automobil-Weltverband FIA ausgedachte Reglement und das Motoren-Management. Auf den Hinweis von McLaren-Teamchef Andrea Stella, dass besonders der Start mit den neuen, kürzeren und leichteren Autos gefärhlicher werde, riet Red-Bull-Fahrer Verstappen allen ängstlichen Kollegen: „Du kannst jederzeit aus der Boxengasse starten, wenn du dich unsicher fühlst.“ In der Boxengasse gilt bekanntlich ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern, die Formel 1 auf der Strecke kommt auf das Viereinhalbfache. Wie sich speziell der Start entwickeln wird, dürfte im gesamten Saisonverlauf ein Dauerthema werden. Mit der neuen Mischung aus 50 Prozent Elektrik und 50 Prozent Verbrenner müssen die Fahrer künftig rund zehn Sekunden lang vor dem Start per Gaspedal die Drehzahl hochbeamen, um den Turbo auf Touren zu bringen. Wer dieses Timing nicht hinbekommt, droht in das sogenannte „Anti-Stall“-System abzurutschen, das eigentlich das Abwürgen des Motors verhindern soll. Die Folge ist ein drastischer Leistungsverlust, gefühlt könnten Autos also beim Start fast stehen bleiben.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Printausgabe von "Top Speed" (Abo) lesen oder über unser ePaper.