DTM |
DTM / Sachsenring
Mit dem vorletzten Rennwochenende biegt die DTM auf die Zielgerade in dieser Saison ein. Die Spannung für das Event am Sachsenring ist zum greifen nah. Maro Engel (Mercedes-AMG) kommt mit einem Punkt Vorsprung nach Sachsen und hat Thomas Preining im Manthey-Porsche im Nacken. Es liegt wohl klar auf der Hand, dass sich beide Piloten eine gute Ausgangsposition für das Finale in Hockenheim sichern wollen. Die Konkurrenz hinter dem Duo hat den Titel keinesfalls aufgegeben. Nicki Thiim liegt mit 21 Punkten Rückstand mit seinem Aston Martin GT3 auf Rang drei vor Lucas Auer im Mercedes-AMG. Der Österreicher musste zuletzt am Nürburgring auf Grund des Ausfalls nach einem Crash mit Maro Engel Null-Punkte verkraften. Damit wurde auch die Strategie von Auer unterbrochen, regelmäßig in die Top-Ten zu fahren, um fleißig zu punkten. Maro Engel muss am Sachsenring das Handicap verkraften in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt zu werden. Damit muss der Mercedes-AMG-Pilot die Strafe vom Nürburgringrennen verbüßen. Dagegen sind die Aussichten bei BMW-Pilot Marco Wittmann wieder intakt, der mit seinem 20. DTM Sieg in der Eifel den Rückstand zur Spitze auf 25 Zähler verkürzen konnte. Thomas Preining kommt mit viel Selbstvertrauen zum Sachsenring. Das hat auch seinen guten Grund. Beim offiziellen Test vor rund drei Wochen war Preining in Top-Form und fuhr auf dem MotoGP-Kurs die schnellsten Zeiten. “Der Kurs liegt uns und ich hoffe, dass wir ein Top-Ergebniss abliefern können. Die Strecke ist einzigartig, hat viel Grip und ist auf Grund der unterschiedlichen Kurven auch für unsere Ingenieure eine Herausforderung“, sagt Preining. Im Vorjahr gewann DTM-Champion Ayhancan Güven im Porsche 911 GT3 R beide Rennen. Allein dieses Resultat dürfte die Manthey-Mannschaft nochmals motivieren.Trotz der zuletzt starken Resultate hält sich Marco Wittmann fast in Bescheidenheit. „Der Sachsenring war für uns in der Vergangenheit kein optimales Pflaster. Wir müssen uns aus dem Chaos heraushalten und sehen, was das Wetter macht“, meint Wittmann. Im Fahrerfeld der DTM wird Maximilian Paul hinter das Steuer seines Lamborghini Temerario GT3 zurückkehren. „Die Zeit nach dem Unfall habe ich mit einem Physio, bei dem ich teilweise gewohnt habe, optimal genutzt und konnte schon beim Test vor drei Wochen auch dank des Vertrauens von Lamborghini und Gottfried Grasser wieder im Cockpit sitzen“, so der Dresdner, der sich auf die Berg- und Tal-Bahn freut.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Printausgabe von "Top Speed" (Abo) lesen oder über unser ePaper.